BLOGAKTION: Montagsfrage – Digitalisierung

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Jede Woche stellt Svenja von Buchfresserchen eine neue Frage, die innerhalb der nächsten 7 Tage, also nicht zwingend montags, beantwortet werden kann. Diese Woche geht es um folgende Frage:

Hat sich dein Leseverhalten durch die fortschreitende Digitalisierung verändert?

Nein, ich denke nicht, dass die Digitalisierung einen Anteil daran hat. Mein geändertes Leseverhalten bezieht sich im Grunde nur auf die Menge der Bücher, die ich lese. Das waren mal deutlich mehr Titel im Monat und damit im Jahr. Das liegt aber am geänderten Umfeld, verschobenen Interessen und Zeitmangel aufgrund diverser Verpflichtungen. An meiner Art, ein Buch zu lesen, hat sich durchweg eigentlich nichts geändert. Ich lese nach wie vor Printexemplare, lese sie auch sehr aufmerksam = langsam, da ich nebenbei eine Art Kopfkino ablaufen lasse, klebe für Rezensionen noch immer hunderte Post-it-Streifen auf die Seiten und schreibe meine Bewertungen völlig oldschool mit Stift auf Papier, um sie später nörgelnd abzutippen. Ich hasse es! ;o) Also alles beim Alten …

Wie steht es um euer Leseverhalten im Zeitalter der Digitalisierung?

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Über FiktiveWelten

Bücherwurm – überrascht?!? Fotoknippser – schlimmer als jeder Tourist und ganz egal was ^^ Abenteurer – stets auf Entdeckungstour: "Mein Schaaaatz!!!" (Geocaching) Produkttester – weil’s Spaß macht, Wirbelwind – Chaos in Person FiktiveWelten – seit 2010 :o)
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33 Antworten zu BLOGAKTION: Montagsfrage – Digitalisierung

  1. Huhu,

    das mit dem Kopfkino kann ich gut nachvollziehen 🙂
    Das die Digitalisierung keinen Einfluss auf Dein Leseverhalten hat, finde ich sehr positiv.
    Ein eBook wird für mich auch nie eine Printausgabe ersetzen können.

    Liebe Grüße,
    Tanja

  2. Oh, Post-ist! Ich verspüre immer das Bedürfnis, ein Eselsohr in die Seite zu machen, damit ich ein Zitat später wiederfinde. Keine Sorge, würde ich nie tun – darauf steht ja die Todesstrafe. 😉

    • FiktiveWelten schreibt:

      *lach* Da hätte ich beinahe schon panisches Zittern bekommen und große Augen gemacht.
      Nee, also Eselsohren und dergleichen Foltermethoden gehen gar nicht! Gebrochene Rücken – der blanke Horror!
      Meinen Büchern sieht man in der Regel nach der Lektüre nicht einmal an, dass sie überhaupt gelesen sind. ;o)

      • Dem kann ich nur zustimmen. 😉 Bei einem richtig umfangreichen Taschenbuch ist es aber schwer, keinen Knick im Buchrücken zu hinterlassen.

      • FiktiveWelten schreibt:

        Joa oder wenn die Bindung nicht allzu flexibel ist und der Buchrücken kleine Fältchen bekommt. Das finde ich immer sehr schade aber einfach mal so wegstreichen lassen die sich dann auch nicht mehr …

      • Mein Lieblingsbuch hatte ich mal als Hardcover- und als Taschenbuchausgabe. So musste ich nicht so viel Rücksicht nehmen, wenn ich es mal wieder verschlingen wollte. 😉

      • FiktiveWelten schreibt:

        Haha, erinnert mich an die Phase, in der ich Bücher extra aus der Bücherei auslieh damit meinen Schätzen jaaaa nichts passiert … ;o)

      • Jetzt muss ich vermutlich gar nicht mehr fragen, ob du Bücher verleihst. 🙂

      • FiktiveWelten schreibt:

        Absolut ungern! ;o) Wenn überhaupt, dann nur an Leute, denen ich definitiv vertrauen kann, weil sie genauso ticken wie ich oder die sich dann tatsächlich auch Mühe geben. Habe da sehr, sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Mal eben so locker vom Hocker die Bücher verteilen, gibts gar nicht mehr! Also im Grunde kriegen nur zwei Menschen meine Bücher in die Hände. Der Rest darf sich die Buchrücken im Regal anschauen – anfassen strengstens untersagt! ;o)

      • Eine Kollegin hat es schon zweimal geschafft, eines meiner Bücher zu ruinieren. Einmal hat sie eines bei Regen draußen vergessen, ein anderes Mal ist ihr ein Taschenbuch zerbrochen. Muss ich erwähnen, dass sie nie wieder ein Buch von mir bekommt?!

      • FiktiveWelten schreibt:

        Autsch, wie kann man denn ein geliehenes Buch – für das man schließlich eine gewisse Sorgfaltspflicht übernommen hat – mal eben im Regen vergessen?!? Selbst, wenn der Regen völlig unerwartet runterprasselt, wäre das Buch mit das erste gewesen, was ich entweder in Sicherheit gebracht oder aber mindestens irgendwas drüber gelegt hätte. Und wenn denn schon irgendwas passiert, dann sorge ich von mir aus gleich für Ersatz. Versteht sich doch wohl von selbst … Nee du, da musst du gar nichts weiter zu sagen. Leute gibt’s! :o(

      • Neulich wollte sie ein weiteres Buch ausleihen … Ich habe es dann immer „vergessen“ … 😉

      • FiktiveWelten schreibt:

        Bei der Dreistigkeit würde ich sogar schonungslos Tacheles mit ihr reden! ;o)

      • Nee, dazu bin ich zu höflich. Und wir teilen schließlich das Büro miteinander …

      • FiktiveWelten schreibt:

        Ach du, da könnte ich dir Geschichten erzählen … Aber diesen Fluch habe ich nach vielen Jahren endgültig überstanden. Höflich hin oder her, es gibt Grenzen. Ich bin da sehr ehrlich und direkt. Das muss man nicht mögen, aber man weiß stets, woran man bei mir ist. ;o)

  3. Corly schreibt:

    Huhu,

    ich denke es liegt vielelicht etwas mit an der Digitalisierung, weil das einfach alles anders macht, aber ich glaub auch, dass es nicht direkt damit zusammenhängt sondern einfach damit wie man mit diesen Dingen umgeht. Klar geh ich jetzt öfter an Lap Top als früher, aber viele kennen das auch gar nicht mehr ohne. Gerade die jüngere Generation ist praktisch damit aufgewachsen.

    Hier ist mein Beitrag für heute:

    https://lesekasten.wordpress.com/2016/07/25/montagsfrage-45-leseverhalten-durch-digitalisierung-veraendert/

    LG Corly

    • FiktiveWelten schreibt:

      Hi Corly, wenn ich beispielsweise mit Bus oder Bahn unterwegs bin, gibt es ja kaum noch Menschen, die sich die vorüberziehende Landschaft anschauen. Alle kleben sie gebannt mit den Augen auf ihren Minibildschirmen. Sobald irgendwo ein Ton zu hören ist, packen sich alle hektisch in die Hosentasche. Einerseits witzig anzuschauen, andererseits irgendwie auch eine traurige Entwicklung …

      • Corly schreibt:

        Ja stimmt. Das seh ich auch immer wieder. Besonders nervig ist, wenn sie nicht mal Kopfhörer nutzen sondern lauthals ihre Musik für jeden spielen lassen. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich mir ständig dabei die Landschaft anschaue, aber ich lese dann doch lieber dabei. Bringt mir mehr. Hab ich auch schon immer gemacht. Mein Handy klingelt höchstens mal bei der ein oder anderen SMS oder wenn ein Anruf angeht, aber auch nur wenn ich mich mit wem verabredet hab und der Treffpunkt geklärt werden soll oder wenn meine Familie anruft, dass ich noch was mitbringen soll. Denn unterwegs (besonders allein) hab ich das Handy tatsächlich mit und an.

        LG Corly

      • FiktiveWelten schreibt:

        Dabei habe ich es auch, um für Notfälle erreichbar zu sein oder eben Szenarien wie du sie beschrieben hast. Aber nur bestimmte Nummern sind dann laut hörbar zugelassen. Alles andere läuft ausschließlich über Vibration. Sobald ich aber mit irgendwem verabredet bin, verschwindet es in der Tasche und bleibt da. Es gibt Leute, die legen es absichtlich auf den Tisch und gucken mehr oder weniger verstohlen regelmäßig drauf oder nehmen es bei jedem Mucks in die Hand. Das finde ich bisweilen ziemlich respektlos. Wenn man auf eine Mitteilung oder einen Anruf wartet und es im Vorfeld mitteilt ok, kein Problem. Aber nicht bei jedem Larifarikram und mitten im Gespräch. Na und von diesen achso coolen Muckedröhnern halte ich ja schonmal gar nichts!

      • Corly schreibt:

        ja stimmt. Das seh ich wie du. Das ist echt schlimm. Besonders wenns gar nicht mehr ohne geht. Absichtlich auf den Tisch legen ist echt übel. Dann brauch ich mich auch nicht verabreden. Wie du es siehst so find ich es okay, aber manche übertreiben es echt.

  4. laberladen schreibt:

    Ich habe beim Lesen von Printbüchern tatsächlich meistens ein Notizbuch in Reichweite, um mir einen Gedanken zu notieren oder auch mal eine Seitenzahl aufzuschreiben, damit ich wichtige Passagen oder schöne Sätze wieder finde. Und diese Notizbücher hebe ich auf Dauer auf.
    Bei eBooks habe ich mich inzwischen mit der Markier-Funktion augefreundet, doch da ich die gelesenen eBooks wegen der Übersichtlichkeit wieder vom Reader werfe, gehen diese Infos dann verloren.
    Es lebe das Printbuch (auch wenn es einem manchmal ins Gesicht fällt 😉 ) und schöne Papier-Notizbücher.

    LG Gabi

  5. Hallo^^

    Ja, das mit dem Kopfkino kenne ich, wobei ich bei Büchern meist eher eine kleine Diashow statt einem kleinen Film 😉
    Post-its benutze ich bei Büchern dagegen nur ganz ganz selten.

    Lg,
    Kira

  6. Myna Kaltschnee schreibt:

    Huhu,

    na, wenn du so viele Post-it’s ranklebst und soweiter, verstehe ich gut, dass dir Print lieber ist. 🙂 So ein gedrucktes Buch hat ja auch was – der Geruch, das Gefühl beim Umblättern, usw. Das gibt es beim E-Book eben nicht. Finde ich gut, dass du dich von der Digitalisierung überhaupt nicht vereinnahmen lässt 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Myna

  7. Auroria schreibt:

    Hihi, interessante Parallelen. Ich würde auch nie, niemals Eselsohren oder Unterstreichungen in meinen Büchern vornehmen. Post-its sind gut. Tatsächlich liegt aber immer ein Notizbuch neben mir, in welches ich meine liebsten Sätze und dergleichen mit Seitenzahl notiere.
    Der richtige Schreibflow entsteht bei mir eigentlich auch nur, wenn ich die Rezensionen vorher handschriftlich zu Papier bringe. Am PC ist mir das quasi zu steril. Das Abtippen ist so: meeeeh. Aber dabei stelle ich manchmal noch Sätze um oder verändere, was mir nicht gefällt. Es hat also doch auch wieder Vorteile…

    Ein schöner Beitrag jedenfalls von Dir. 🙂

  8. Sabine schreibt:

    Hut ab – dass du Rezis noch mit Hand „vorschreibst“. Dazu bin ich echt zu faul, ich tippe sie direkt in den PC. Post-its habe ich früher auch benutzt – um dann festzustellen, dass ich nie mehr in die markierten Stellen reinschaue. Seitdem fotografiere ich schöne Sätze – sicherlich auch nur möglich durch die zunehmende Digitalisierung, aber das Handy (mit der Kamera) habe ich tatsächlich immer dabei. 🙂

    LG Sabine

    • FiktiveWelten schreibt:

      *lach* Das finde ich immer äußerst amüsant, wenn die Menschen statt Notizen machen einfach ihr Handy zücken und knipps.
      Mir helfen die Klebis oft, wenn sich die Lektüre durch Zeitmangel zieht und ich am Ende des Buchs schon wieder die relevanten Stellen am Anfang vergessen habe. ;o)

  9. Evy Heart schreibt:

    Sehr witzig! Ich hab die Frage gestern beantwortet. Mehr Bücher? Vielleicht. E-Books sind schneller greifbar, aber.. ich lese immer noch sehr, sehr gemütlich.

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