BLOGAKTION: Montagsfrage – Cliffhanger / offenes Ende

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Jede Woche stellt Svenja von Buchfresserchen eine neue Frage, die innerhalb der nächsten 7 Tage, also nicht zwingend montags, beantwortet werden kann. Diese Woche geht es um folgende Frage:

Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?

Bisher habe ich mir eure Antworten, insofern schon vorhanden, noch nicht angesehen – aber ich könnte mir gut vorstellen, dass ich mit meiner Einstellung wieder etwas ab vom Schuss bin. Ich liebe es nämlich, wenn ein Buch traurig oder aber offen endet! Im Schnitt wird ja doch eher ein happy end bevorzugt. Nicht so bei mir! Ich schließe mein Kopfkino gerne selbst … ;o)
Bei traurigen Büchern, wenn denn Schreibstil, Charakterausarbeitung, Setting und alles drumherum passen, heule ich dann auch schon mal wie ein Schlosshund im Regen. ;o)
Cliffhanger .. hm tja … zum Romanende innerhalb einer Serie / Reihe sind sie schon ok. Nerven allerdings, wenn man ein Jahr oder länger auf die Fortsetzung warten muss. Dann lieber erst alle Bücher beisammen haben, um möglichst fix weiterlesen zu können. Wenn die gesamte Serie / Reihe oder auch ein Einzelbuch mit einem Cliffhanger endet, finde ich es weniger schön. Der Abschluss sollte schon irgendwie seicht verlaufen und nicht mit einem Klippensturz vergleichbar sein. Die nehme ich dann wirklich nur unter dramatischen Bedingungen gern in Kauf. Muss dann allerdings auch wieder zur Gesamtlektüre passen.

Wie steht es bei euch um offene Enden bzw. Cliffhanger – top oder Flopp?

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Über FiktiveWelten

Bücherwurm – überrascht?!? Fotoknippser – schlimmer als jeder Tourist und ganz egal was ^^ Abenteurer – stets auf Entdeckungstour: "Mein Schaaaatz!!!" (Geocaching) Produkttester – weil’s Spaß macht, Wirbelwind – Chaos in Person FiktiveWelten – seit 2010 :o)
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17 Antworten zu BLOGAKTION: Montagsfrage – Cliffhanger / offenes Ende

  1. Nisnis schreibt:

    Liebe Fiktive Welten,

    mir gefällt es gut, wenn ein Buch so endet, dass alle Auflösungen erfolgt sind. Offene Enden habe ich nicht so gern, manchmal kann ich mich sogar ein wenig darüber ärgern, aber grundsätzlich komme ich ebenso mit offenen Enden zurecht. Cliffhanger innerhalb der Geschichte finde ich zum Beispiel sehr spannend. Wenn ein Autor fast seitenweise Cliffhanger schreibt, dann empfinde ich ihn oftmals als Künstler, der mich freundlich provoziert und meiner Fantasie Streiche spielt.

    Herzliche Grüße

    Nisnis

    • FiktiveWelten schreibt:

      Persönlich finde ich, geschlossene Enden wirken in vielen Büchern zu konstruiert oder noch schlimmer die ganze Geschichte ist darauf ausgelegt und damit komplett vorhersehbar nach Schema F geschrieben. Seiten- oder zumindest kapitelweise Cliffhanger müssen für mich schon sehr dezent gestaltet sein, damit sie sich harmonisch ins Gesamtbild einfügen. Einfach nur als bewusstes Stilmittel für Spannung, ohne dass die Story selbst Spannung trägt, geht gar nicht! Das wirkt dann wie gewollt und nicht gekonnt.

  2. Auroria schreibt:

    Also traurige Enden müssen ja nicht gleich auch ein offenes Ende oder Cliffhanger bedeuten. Manche Bücher schreien regelrecht nach traurigen Enden. Bei einigen ist das o.k. Bei anderen kann es sein, dass ich nicht so gut damit klar komme.
    Generell sehe ich es aber wie du. Die Wartezeit darf nicht zu lang sein!!!

    • FiktiveWelten schreibt:

      Die Vorliebe zu traurigen Enden war jetzt zusätzlich von mir ins Spiel gebracht, um zu zeigen, dass ich nicht unbedingt der Durchschnittsleser bin. Aber inzwischen habe ich schon gelesen, dass es da draußen doch einige Bücherwürmer gibt, die traurige oder eben offene Enden zu schätzen wissen. :o)

  3. Myna Kaltschnee schreibt:

    Huhu,

    oh, jemand der offene Enden mag. Wie abwechslungsreich 😀 Bei mir kommt es auf die Geschichte an. Manchmal passt ein offenes Ende, dann ist es okay. Cliffhanger mag ich innerhalb von Reihen eigentlich ganz gern. Dann steigt die Lust auf das folgende Buch 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Myna

  4. Claudia schreibt:

    Ich habe auch ein Faible für traurige und vor allem für offene Enden – so denn klar ist, dass hier gewollt etwas offen gelassen wird und der Autor das auch vermitteln kann. Nicht jedem gelingt es. Es sollte nicht so wirken, als würde einfach nur ein Kapitel fehlen. Ein gutes offenes Ende liest sich nicht wie ein Cliffhanger, sondern ist ein gewollter Ansatz zum Weiterdenken.

    Liebe Grüße

    Claudia

  5. buecherjase schreibt:

    Als ich meine Antwort zur Montagsfrage verfasste, dachte ich genau wie du, dass ich mit meiner Meinung wieder total anecken werde. Und siehe da: es gibt noch Menschen, die wie ich denken! 😀 ❤ Auch das mit den traurigen Enden ist bei mir ähnlich, ich finde viele Happy Ends einfach unrealistisch und kann damit leben, wenn eine Geschichte mal nicht gut ausgeht. Sie bleibt mir dann komischerweise noch viel länger im Kopf.

    • FiktiveWelten schreibt:

      Das geht mir genauso. Gerade die Geschichten, bei denen ich Tränen vergieße, gehören dann oft auch zu meinen Lieblingsbüchern. Sie erreichen mich emotional, das bleibt lange, lange hängen.

  6. Hellooow! -^.^-

    Grundsätzlich komme ich mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger ganz gut klar. Beides muss aber stimmig sein und zur Geschichte passen. Bei manchen Bücher passt ein offene Ende einfach perfekt und alles andere würde nur die Geschichte ruinieren.

    Hier findest du meinen Beitrag für diese Woche ^_^

    Liebe Lesegrüße,
    Lumina

  7. Jessi schreibt:

    Hi 😀
    du wirst mir echt immer sympathischer 😀 Ich steh auch total auf offene Enden, da kann man die Geschichte im Nachhinein noch weiterspinnen. Und ich hab die Erfahrung gemacht, dass solche Bücher mich gedanklich viel länger begleiten 😀 Aber natürlich passt das auch nicht zu jeder Geschichte! 😉

    Liebe Grüße und eine schöne Woche wünsche ich dir! 😀

    Jessi

    • FiktiveWelten schreibt:

      Ich sag’s ja, wir legen offenbar auf ziemlich ähnliche Dinge wert beim Lesen. *schmunzel*
      Geht mir in diesem Fall aber wieder ebenso. Geschichten, die mich gedanklich aufwühlen und auch neben und noch nach dem eigentlichen Lesen stark beschäftigen, die bleiben Jahre hängen. Seichte Bücher, meist die mit happy end, vergesse ich dagegen dann doch recht schnell.

  8. zuvielebuecher schreibt:

    Hallo 🙂
    also bei mir kommt es ganz auf die Story drauf an ob ich ein offenes Ende bevorzuge oder nicht.
    Wenn es Buchreihen sind liebe ich offene Enden! Ich finde da wird die Lust zum Weiterlesen erst so richtig geweckt. Bei einfachen Romanen stört mich ein offenes Ende meistens, außer das Buch regt im Allgemeinen zum Nachdenken an, dann finde ich passt es recht gut:)

    Liebe Güße
    Christina

  9. Evy Heart schreibt:

    So allein bist du nicht 🙂 Die meisten sagen bis jetzt: Offene Enden sind in Ordnung, wenn sie gut geschrieben sind.

    Mir ist es wichtig, dass am Ende alles aufgeklärt ist und ich mit einem guten Gefühl aus dem Buch gehe.

    Ich fand deine Begründung für ein trauriges Ende toll 🙂

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