BLOGAKTION: Follow Friday ~ Rezensionsrituale

ffbyfw_logoVon Sonja von A Bookshelf Full Of Sunshine ins Leben gerufen, von FiktiveWelten mit neuem Logo fortgeführt. 

Die BlogAktion dient der munteren Kommunikation unter Bloggern, einem guten Netzwerk und soll vor allem Spaß machen. 

Laufzeit der Frage: Freitag bis Donnerstag. Regeln. Keine Anmeldung nötig.

 

[FF-3] Wie sieht dein persönliches Rezensionsritual aus? Liest du erst und rezensierst dann, oder gleich nebenbei? Altbacken mit Papier und Stift oder direkt am PC?

Nach weit über 300 Rezensionen sollte man meinen, ich schüttele sie inzwischen mit links aus dem Ärmel – aber weit gefehlt! Ich mache jedes Mal einen Riesenaufstand, als gelte es, ein Referat, eine Hausarbeit oder gar meine Diplomarbeit zu schreiben. Letzteres fiel mir in der Tat sogar leichter. ;o)
Eigentlich nehme ich mir bei jedem Buch erneut vor, direkt parallel zur Lektüre an der Rezension zu arbeiten. Was soll ich sagen, klappt nicht!
Obendrein komme ich wochentags so selten zum Lesen, dass ich völlig zerstückelt lese und viele Details am Ende des Romans wieder vergessen habe. Da ich ja nunmal ein absoluter Buchpingel bin, d. h. weder Eselsohren noch Notizen ins Buch schreibe, zieren meine ausgelesenen Titel also mitunter hunderte PostIts, um relevante Stellen zu markieren. Alle Einzelheiten schlussendlich noch einmal nachzulesen dauert auch wieder seine Zeit.
Schließlich sitze ich vor meinem Blatt Papier mit Kugelschreiber oder Bleistift und ringe um den ersten Satz. Nein, nein, ich schreibe keinen Roman, es geht immernoch nur um Rezensionen. ;o) Ich muss also den richtigen Moment abpassen, sonst fluppt da gar nichts. Und es muss absolut still sein, keine Musik, kein TV, nichts! Manchmal wache ich mitten in der Nacht auf und habe meinen Satz. Dann nichts wie ran an den Notizzettel, bevor er wieder in den Irrungen und Wirrungen meines Oberstübchens verschwindet. Ist der Knoten erstmal geplatzt, fließen die Worte dann von ganz allein auf mein Papier. Hiermit fertig, muss ich den Spaß dann allerdings noch abtippen. Und ich sage euch, ich hasse Abtippen! Direkt an den PC setzen und losschreiben ist irgendwie nicht meins. Macht die Angelegenheit leider noch zeitraubender. Ganz so schlecht scheinen die Ergebnisse dann aber nicht zu sein, sind sie doch schon komplett oder als Auszug in Magazinen, auf Buchrücken, in Katalogen oder Verkaufseiten gelandet. Nur der Weg dahin … ist steinig und schwer, um es mal sinngemäß mit den Worten eines bekannten Musikers zu umschreiben. ;o)

Jetzt bin ich aber auf eure Antworten gespannt und hoffe auf interessante Einblicke! ;o)

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Über FiktiveWelten

Bücherwurm – überrascht?!? Fotoknippser – schlimmer als jeder Tourist und ganz egal was ^^ Abenteurer – stets auf Entdeckungstour: "Mein Schaaaatz!!!" (Geocaching) Produkttester – weil’s Spaß macht, Wirbelwind – Chaos in Person FiktiveWelten – seit 2010 :o)
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52 Antworten zu BLOGAKTION: Follow Friday ~ Rezensionsrituale

  1. Zeilenende schreibt:

    Es ist nicht ganz so krass wie bei dir, aber gewisse Parallelen gibt es: Ich markiere relevante Stellen mit Post-its. Sobald ich ein Buch ausgelesen habe, weiß ich auch, ob ich eine Rezension darüber schreiben werde, dann bekommt das Cover auch ein Klebezettelchen, auf dem ich kurz die Struktur der Rezension notiere, welches also die drei bis fünf wichtigsten Punkte der Geschichte waren. Dann kommt das Buch auf den Schreibtisch und bleibt da mitunter 2-3 Wochen liegen.
    Es gilt aber übrigens das Zeilenendesche Gesetz: Je mehr Post-its, desto mieser das Buch. Die Mars-Trilogie habe ich komplett ohne Post-its rezensiert, weil ich beim Lesen vor Begeisterung schlicht keine Zeit hatte, Notizen zu machen. Wirklich gute Bücher bringen es selten über 1 Post-it pro hundert Seiten.

    • FiktiveWelten schreibt:

      Puh, ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich ein Buch gelesen habe, dass ich danach nicht auch rezensiert hätte. Selbst beim Lesen denke ich schon in Rezensionsstruktur, lese also irgendwie anders, genauer oder markiere eben wirklich jede potenziell relevante Stelle. Meine PostIts haben unterschiedliche Farben, so bekommen Charakterbeschreibungen, Ortsbeschreibungen etc jeweils eine für sich. Früher habe ich es mit unterschiedlichen Längen bei einer Farbe versucht, das wurde zu unübersichtlich bei so vielen Markierungen. Komplett ohne Markierung ginge bei mir selbst bei größter Begeisterung nicht. Ich habe ein Gedächtnis wie ein Sieb, den Kopf quasi nur, damit es in den Hals nicht reinregnet. ;o)

  2. Christine schreibt:

    Guten Morgen,
    oh je, das hört sich ja nach einem harten Kampf an…
    Hier ist mein Beitrag

    LG Christine

  3. Marie Ledoux schreibt:

    Hallo und Guten Morgen,

    manchmal ist es echt harte Arbeit eine Rezi zu schreiben und dann wieder geht es einem schnell von der Hand.

    Mein Beitrag

    Ganz liebe Grüße aus Tirol
    Marie

  4. Bella schreibt:

    Guten Morgen Patricia,

    da gibt es bei uns ja ein paar Gemeinsamkeiten. Vor allem die Vergesslichkeit finde ich total erschreckend o.O

    Ganz wichtig für mich ist auch der richtige Zeitpunkt. Ich kann nicht immer eine Rezension schreiben. Da muss schon alles passen, damit die Worte auf’s Papier bzw. in den PC fließen.

    Liebe Grüße
    Bella

    Achja hier ist der Link zu meinem Post.

  5. Ingrid schreibt:

    Eine richtige Struktur habe ich noch nicht gefunden … Post-Its werde ich beim nächsten Buch verwenden, weil ich da einiges zu schreiben muss (Leserunde). Meist mache ich mir Notizen in einem Büchlein, das ich beim Buch liegen habe. Aber wenn mich der Roman packt, mag ich manchmal gar nicht unterbrechen, um etwas zu notieren … und dann suche ich die Stelle später 😉
    Deine Frage ist sehr interessant und ich werde versuchen, ob ich morgen mitmache. Heute habe ich schon eine Rezension, die gleich hochgeladen wird.
    LG, Ingrid

  6. Yvonne schreibt:

    Hallo Patricia,
    ich übe noch und eine richtige Struktur habe ich auch nicht. Da geht bei mir noch was – umso interessanter ist für mich dieser Follow-Friday 🙂
    Hier geht es zu meinem Beitrag.
    LG Yvonne

  7. kitsune_miyagi schreibt:

    Ich würde dir auf jeden Fall ein Reading-Journal ans Herz legen. Das hilft mir ungemein und so vergesse ich zwischendurch nicht so viel. Die gibt es schon vorgefertigt zum Ausfüllen und man kann sich mal eben schnell eine Notiz machen.

  8. Pingback: BLOGAKTION: Follow Friday ~ Rezensionsrituale | Ich lese

  9. tarlucy schreibt:

    Ich bin manchmal nach einer schwierigen Rezi wie gerädert….manche sind wirklich richtig anstrengend….man will ja das Gefühl, das man beim Lesen hatte irgendwie wieder geben. Und manchmal kommt es mir dann auch vor, wenn ich es fertig getippt habe, das mir ein Buch im Endeffekt doch besser gefiel, als während dem Lesen….total verwirrt…:-)

    https://flashtaig.wordpress.com/2016/10/14/blogaktion-follow-friday-rezensionsrituale/

  10. Chrissi schreibt:

    Beim Rezensionenschreiben unterscheiden wir uns etwas =) ich kann da wirklich an jedem Ort, zu jeder Zeit und bei allem möglichen Lärm schreiben. Auch „Vorschreiben“ auf Papier muss ich nicht. Früher habe ich das schon gemacht, aber seit dem Studium habe ich mir angewöhnt, gleich am PC zu schreiben und dort dann zu korrigieren. Sonst dauert es einfach zu lange.
    Ich finde es toll, dass so viele deiner Rezensionen schon irgendwo veröffentlich wurden =) das ist doch mal ein riesiges Kompliment.

    Hier ist mein Beitrag zum Follow Friday: https://chrissisbuecherchaos.wordpress.com/2016/10/14/follow-friday/

    • FiktiveWelten schreibt:

      Um das „überall, egal wie“ beneide ich dich! ;o)
      Im Studium habe ich per Papier und Stift mitgeschrieben – von meiner Schönschreibschrift war da dann nichts mehr zu sehen und alles irgendwie abgekürzt, dass ich es später überhaupt nicht mehr entziffern konnte .. Passiert auch heute bei Rezensionen noch oft. *lach*

      • Chrissi schreibt:

        Das mit der Schönschrift kenne ich auch noch gut vom Anfang ^^ Da habe ich auch noch versucht, alles mit Hand zu schreiben. Im Abi hat das noch gut geklappt. Aber da ich es irgendwann auch nicht mehr entziffern konnte und keine Lust hatte, alles nochmal sauber abzuschreiben, bin ich dann auf Laptop umgestiegen.

      • FiktiveWelten schreibt:

        Meinen Laptop hätte ich in der Uni gar nicht aufs Pult bekommen. Da saßen wir noch in diesen antiken Holzhörsälen, die (gefühlt) kilometerweit steil nach oben gehen. Die Tischbretter sind da maximal 20 cm und ich habe einen 18 Zöller – no chance. ;o)

      • Chrissi schreibt:

        Achso, ja das Problem habe ich nicht. Ich studiere über eine Fernuni neben dem Job =) da arbeite ich quasi von zuhause aus.
        Aber zur Prüfung muss ich immer zu einer Uni fahren und da hatten wir beim letzten Mal auch diese Tische…das war echt schwierig, sich da mit Zetteln, Stiften und Taschenrechner zurecht zu finden.

      • FiktiveWelten schreibt:

        Wenn du da ständig sitzt, gewöhnst du dich dran. Aber größtenteils zu Hause studieren hat ja auch irgendwie was … :o)

      • Chrissi schreibt:

        Das stimmt. Übung ist alles ^^

  11. So, mein Post ist jetzt auch online. Zu finden hier

    beste Grüße
    Vi @ Gone With The Books

  12. Jean Parker schreibt:

    Hey 🙂

    Ganz so pingelig wie du, bin ich nicht, aber ich kann es auch überhaupt nicht haben, wenn ich während des Niederschreibens gestört werde. Dann wollen die Formulierungen, die ich gerne hätte, nicht so wirklich aus mir heraus kommen.
    Noch finde ich meine Rezensionen mehr als ausbaufähig, irgendwas fehlt da noch… Kann nur nicht sagen was es genau ist.

    Liebe Grüße
    Jean

    Meinen Beitrag gibt es hier: http://jeanparkersworld.de/follow-friday-rezensionsritual/

  13. trallafittibooks schreibt:

    Toller Beitrag, tolles Thema.
    Ich glaube, da setze ich mich gleich auch mal dran 🙂

    LG Nicci

  14. die Schneeflocke schreibt:

    Einen wunderschönen Sonntag ^^
    Ich schreibe meine Rezensionen am liebsten per Hand vor und dann tippe ich es danach in den PC ein. Bei der Menge an Büchern die ich im Monat lese schaffe ich es gar nicht zu allen eine Rezension zu schreiben. Manche müssen auch ein paar Tage warten bis ich die richtigen Worte gefunden habe. Wenn die Thematik sehr schwer war, weil es einfach… ja an die Substanz geht, an eigene Erfahrungen die weh tun.
    Ich versuche aber so viele Bücher wie möglich zu Rezensieren und das auch so zeitnah wie es geht.
    Hier ist mein Beitrag
    http://schneeflockesbuchgestoeber.blogspot.de/2016/10/ff-deutscher-follow-friday-21.html

    Einen schönen Sonntag ihr Lieben und bis nächsten Freitag
    Gruß
    Flocke 😉

  15. Mikku-chan schreibt:

    Haha, ich fühle absolut mit dir, Pat(tricia). 🙂

    Allerdings mache ich mir keine Notizen im klassischen Sinn. Meist auch nicht, da ich – auf deutsch zumindest – ja vornehmlich Manga rezensiere und ich während des Schreibens das Buch daneben lege, damit mir die Details nicht entgehen.

    Bei englischen Ebooks sieht es anders aus. Da markiere ich mithilfe der „Highlight“-Funktion das ein oder andere Zitat, manchmal welche, die mir einfach gefallen haben und für die Rezension hilfreich sind, dann aber auch direkt welche, die ich einbaue.

    Allerdings halte ich meine Ebook Rezensionen nicht so strikt wie die Deutschen… Allerdings wird bei meinen eigenen Rezensionen auf dem Blog auch nicht gegengelesen. 😀 Dennoch lasse ich mir dafür mehr Zeit, zum Teil lasse ich meine Gedanken auch eher fließen und schreibe Absätze und sortiere erst später. 🙂

    Mein voller Beitrag ist hier zu lesen, wie immer auf englisch. 🙂
    https://mikkuchan.wordpress.com/2016/10/14/follow-friday-2-october-14th/

    LG Isa 🙂

    • FiktiveWelten schreibt:

      Bei mir kommt es wohl auch noch ein bisschen darauf an, ob ich für das Literaturportal oder für den Blog samt Streuung rezensiere. Vor allem für „private“ Rezensionen gehe ich wesentlich spontaner vor, dem Lesegefühl angelehnt und weniger nach Schema F. Das fällt dann insgesamt auch leichter. ;o)

  16. winterkindliest schreibt:

    Hallo Patricia,
    Ich kann einfach nicht in meine Bücher schreiben, deshalb greife ich auch auf Post-its zurück, aber wenn ich dann mal unterwegs lese und gerade keine Zettel habe, muss ich es unmarkiert lassen. Sobald ich dann die Rezension anfange, muss ich erst mal ewig blättern, weil ich DIE eine Stelle unbedingt zitieren möchte 😀 zum verrückt werden, aber wenn es dann fertig ist, bin ich furchtbar stolz. Aber manchmal habe ich auch den Eindruck, dass ich Details, die ich gut oder schlecht fand oft schnell wieder vergesse, oder dass ein spektakuläres Ende, den Rest des Buches überlagert.
    Liebe Grüße
    Lisa

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