BLOGAKTION: Follow Friday ~ Gutes Buch

ffbyfw_logoVon Sonja von A Bookshelf Full Of Sunshine ins Leben gerufen, von FiktiveWelten mit neuem Logo fortgeführt. 

Die BlogAktion dient der munteren Kommunikation unter Bloggern, einem guten Netzwerk und soll vor allem Spaß machen. 

Laufzeit der Frage: Freitag bis Donnerstag. Regeln. Keine Anmeldung nötig.

 

[FF-30] Was macht für dich ein gutes Buch deines Lieblingsgenres aus?

Vielen Dank an Vi von Gone With The Books für die Frage! :o)

Da ich als Querbeetleser nicht nur ein Genre im Fokus habe, gibt es in meinem Fall verschiedene Ansätze. Allen gemein ist natürlich eine durchdachte Story mit Entwicklungspotenzial. Bei Horror sind es beispielsweise keine wilden Splattereffekte, sondern der atmosphärische Grusel zwischen den Zeilen. Wer als Autor sein Metier beherrscht, kann mich selbst mit relativ harmlosen Alltagsmomenten schocken, wenn er sie gut umsetzt. Auch bei Thriller / Krimi brauche nicht literweise Blut oder elende Massaker. Hier kommt es auf den Rätselspaß an. Folglich muss die Geschichte spannend aufgebaut sein und sich zwischen allerhand Grauzonen bewegen. Die Charaktere dürfen nicht einfach gut oder böse sein. Im Bereich der Thriller mag ich es gern psychologisch kompliziert. Leider steckt nicht immer Psychothrill drin, wo es drauf steht. Bei Fantasy ist die Spannweite sehr groß. Hier das Rad neu zu erfinden, ist ja für Autoren fast schon nicht mehr möglich. Umso mehr setze ich auf Kopfkino, welches an Plot und Charakteren hängt. Was haben wir noch? Achja Gegenwartsliteratur und Romantik – beides darf auf keinen Fall allzu konstruiert oder nach Schema F geschrieben sein. Auch hier bedarf es gewisser Überraschungen, gern auch traurigen oder offenen Enden. Kurz angerissen seien noch Sachbücher: Egal aus welcher Ecke, sie müssen lebendig-locker, modern und bestenfalls illustriert sein. Trockener Blocksatz kann mich nur in Ausnahmefällen locken.

Wie ist das bei euch, worauf legt ihr bei Büchern im Lieblingsgenre oder allgemein wert?

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Über FiktiveWelten

Bücherwurm – überrascht?!? Fotoknippser – schlimmer als jeder Tourist und ganz egal was ^^ Abenteurer – stets auf Entdeckungstour: "Mein Schaaaatz!!!" (Geocaching) Produkttester – weil’s Spaß macht, Wirbelwind – Chaos in Person FiktiveWelten – seit 2010 :o)
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16 Antworten zu BLOGAKTION: Follow Friday ~ Gutes Buch

  1. Hi Patricia,
    da ich viel im Bereich Fantasy lese ist es mir ebenso wie dir wichtig, dass da ein Kopfkino entsteht 🙂 Das Wort passt einfach super! Ohne das kann ich eigentlich das Buch auch gleich wieder weglegen!

    |Mein Beitrag|

    Liebe Grüße
    Sari ♥

    • FiktiveWelten schreibt:

      Gerade Fantasy soll schließlich in fremde Welten fernab vom Alltag entführen. Dementsprechend brauche ich da „Bilder“ für mein Vorstellungsvermögen, wie der Autor sich seinen Schauplatz denkt. ;o)

  2. letemeatbooks schreibt:

    Huhu,

    Kopfkino habe ich leider so gut wie nie mit Büchern. Manchmal bei Fanfictions, sehr oft bei meiner eigenen Fantasie, aber Bücher schaffen es bei mir leider nicht. Und dennoch lese ich sehr gern.

    Aber auch ich hab etwas gefunden, was mir dabei wichtig ist.

    LG
    Taaya von Let ‚em eat books

    • FiktiveWelten schreibt:

      Huch, kein Kopfkino? In Buchwelten abtauchen, ohne wenigstens den Hauch von Film im Kopf, wäre für mich eine Katastrophe. Da würde mir das Lesen gar keinen Spaß machen … Nun bin ich aber gespannt, was dir wichtig ist … *rüberhops

  3. TheUjulala schreibt:

    Na endlich schaffe ich es, mal wieder mit zu machen!

    Hier mein Beitrag:
    http://www.theujulala.de/followfriday-ff30/

    LG Nana Shac TheUjulala

  4. rina.p schreibt:

    Du hast das ziemlich gut beschrieben. Da kann man kaum was zufügen. Kopfkino ist für mich auch sehr wichtig. Es klappt nicht immer aber manche haben es gut drauf. Ich lese gerne Horror, aber auch Splatter muss nicht sein. Das ist mir zuviel Kopfkino – das stecke ich besser in einem Splatterfilm weg. Wichtig ist mir hier auch, die Spannung – wie reagieren die Leute und würde ich auch so reagieren. Bei Romantik – lese ich sehr selten – aber da darf es nicht zu schnulzig und affig sein. Bei Thriller mag ich das Rätseln auch sehr gerne. Das macht es aus. Ein Autor, der es schafft mich zu fesseln – der ist Gold wert
    LG

  5. Anja schreibt:

    Hallöchen =)
    Das ist ja mal echt eine sehr interessante Frage heute =). Horror und Krimi sind zwar nicht so mein Genre, aber ich kann völlig nachvollziehen, was dir an diesen Büchern so wichtig ist!

    Hier geht’s zu meinem Beitrag

    LG
    Anja

  6. Pascale schreibt:

    Hey 🙂
    Bei Fantasy kann ich dir da nur zustimmen, das Kopfkino muss auf jeden Fall vorhanden sein und auch die Charaktere sind mir, egal welches Genre sehr wichtig.
    Ich habe diese Woche auch mal wieder einen Beitrag verfasst: mein Beitrag

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,

    Pascale

  7. Zeilenende schreibt:

    Kopfkino habe ich ja recht selten. Bei Fantasy (und ja, verdammt, es wäre eines meiner Lieblings-Genres, wenn es nicht so uneeeeendlich viel Mist gäbe) bin ich mittlerweile so weit, dass ein gutes Buch das ist, wo meine Fantasy-Klischee-Alarmlampe nicht angeht (ich sage nur: Dummes Mädchen, das von paternalistischen Charakteren behütet wird). Obwohl, es gibt ein Kriterium für „richtig gut“, nämlich „auf kreative Art die Wirklichkeit verwurschelt“ – kein Wunder, dass Moers und Pratchett meine Säulenheiligen sind, oder?
    Bei Science Fiction lege ich sehr viel Wert auf Plausibilität. Die physikalischen Fakten bspw. müssen nicht stimmen (wenn sie es tun, bin ich im siebten Himmel), aber sie müssen so klingen, als seien sie plausiblerweise wahr. Jules Verne war da ein Meister seines Fachs. Dementsprechend halte ich mich eher an die Hard Science Fiction. Space Opera ist dann weniger meins.

    • FiktiveWelten schreibt:

      Mh, stimmt, so rein theoretisch könnte man mir auch vorschreiben, dass der Himmel grün oder gepunktet sei – solange es plausibel erklärt ist und die Zusammenhänge stimmen, würde ich mich daran wohl nicht stören. Recht hast du! Beim Thema Mist leider auch, wobei ich es eher liebloser oder sich wiederholender Abklatsch nenne. Muss nicht schlecht geschrieben sein, nur überraschen tut es dann halt nicht. Und gerade das vermisse ich so manches Mal.

      • Zeilenende schreibt:

        Es gibt auch regelrechten Mist, wo reaktionäre Gesellschaftsbilder nicht nur dargestellt, sondern auch als vorbildlich gezeigt werden. Und das nicht absichtlich, sondern „einfach so“. Viele Fantasy-Autoren sind einfach verdammt unreflektiert bei ihren Stoffen.

      • FiktiveWelten schreibt:

        Allerdings nicht nur in der Fantasy-Ecke.

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