GASTREZENSION: Ein Hauch von Skandal von Vi@Inkvotary

Liebe Weltenbummler,

wir wünschen euch gute Unterhaltung mit einer weiteren Gastrezension von
Vi von Inkvotary: Ein Hauch von Skandal! :o)

Titel: Ein Hauch von Skandal
Autor: Sandra Brown
Seitenzahl:
603 Seiten
Erschienen: April 2017
Preis: 9.99 EUR
ISBN: 978-3-7341-0456-5
Verlag: Blanvalet

Eine schwüle Sommernacht in einer Kleinstadt im Süden – für die junge, attraktive Jade der Anfang eines Albtraums: Am Abend ihres Abschlussballs träumt Jade von einer gemeinsamen Zukunft mit Gary, ihrer ersten großen Liebe. Doch als drei junge Männer sie brutal überfallen, finden ihre Träume ein jähes Ende. Hilflos muss Jade mit ansehen, dass die Täter straflos davonkommen – sie selbst verlässt darauf die Stadt. Jahre später kehrt Jade zurück – eine reife Frau, erfolgreich und begehrenswert, die nur ein Ziel kennt: Rache. Doch es ist nicht nur die Schande, die in Jades Herz brennt, sondern auch ihre nie vergessene Liebe …
(Inhalt + Cover © Blanvalet)

Rezension:

Story
Über Jahre hat Jade alles dafür getan, ihr geplantes Studium zu schaffen, einen guten Job zu finden und ihr Basiswissen aus dem Bekleidungsgeschäft ihres Heimatstädtchens in einer erfolgreichen Karriere zur Perfektion zu bringen. Doch was damals, in jener verhängnisvollen Nacht geschah, das hat sie nicht vergessen. Die tödlichen Konsequenzen, die die Intrigen auslösten, ebenfalls nicht. Als sie mit ihrer Firma im Rücken, viele Jahre später wieder heimkehrt, übt sie auf unvergleichliche Weise Rache.

Style
Über zwei Handlungsstränge wird die Geschichte von Jade und Dillon über viele Jahre hinweg erzählt, ehe sie sich in der Handlungsgegenwart zu einem Handlungsstrang zusammenschließen. Beiden wurde vom Leben schwer mitgespielt, und beide haben ihre Prinzipien und Vorstellungen, wie es weitergehen soll.

Sandra Brown zeigt in diesem Südstaatendrama bereits den Ton, für den sie in ihren Thrillern berühmt wurde und bis heute geschätzt wird. Direkt, fast schon obszön und gnadenlos offen. Dabei bleibt sie stets auf Niveau und zeigt nicht nur das Leben in einer Kleinstadt im Süden Carolinas, sondern auch die Moral der siebziger und wie Frauen und Männer damals dort lebten.

Charaktere
Es gibt Figuren, die würde man am liebsten nehmen, schütteln und dann kräftig an die Wand schmeißen. Jades Mutter Velta ist so eine. Kalt, verbittert und egal was in ihrem Leben schiefgelaufen ist oder es gerade tut, es ist die Schuld ihrer Tochter. Mütterliche Liebe Fehlanzeige.

Jade muss auf äußerst schmerzhafte Weise begreifen, dass ihre Zukunftspläne sich innerhalb weniger Sekunden geändert haben. Als sie erkennt, dass sie keine Gerechtigkeit in dem kleinen Städtchen, dass bis dahin ihre Heimat war, bekommen wird, geht sie und macht ihre Träume und Pläne woanders wahr. Und das äußerst erfolgreich. Sie hat ihre Prinzipien, liebt ihre kleine Familie über alles und treibt Karriere und Erfolg systematisch voran, ohne sich dabei selbst aufzugeben. Dass sie aber noch den Weg der inneren Heilung vor sich hat, das versteht sie erst in dem Moment, als sie Dillon begegnet und zum ersten Mal in ihrem Leben erfährt, was andere Frauen ihres Alters schon längst wissen: wie sich Leidenschaft wirklich anfühlt.

Fazit
Das war ein absolut klasse geschriebener Roman mit zwei tollen Hauptfiguren und der tollen Kulisse der Südstaaten. Eigentlich mag ich von der Autorin nur ihre Thriller, aber dieses Buch hat es gewaltig in sich. Lesen!

Wertung
4,5 Sterne

best wishes
Vi@Inkvotary

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Über FiktiveWelten

Bücherwurm – überrascht?!? Fotoknippser – schlimmer als jeder Tourist und ganz egal was ^^ Abenteurer – stets auf Entdeckungstour: "Mein Schaaaatz!!!" (Geocaching) Produkttester – weil’s Spaß macht, Wirbelwind – Chaos in Person FiktiveWelten – seit 2010 :o)
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2 Antworten zu GASTREZENSION: Ein Hauch von Skandal von Vi@Inkvotary

  1. kitsune_miyagi schreibt:

    Der Roman hört sich soweit interessant und spannend an. Allerdings habe ich diesen Plot so oder so ähnlich in den letzten Wochen so häufig gelesen, dass ich nicht weiß, wie gut er dadurch bei mir weg käme. Hmm..

    • FiktiveWelten schreibt:

      Das kenne ich allgemein aus dem Thriller-Bereich auch. Die Erwartungen sind hoch. Man weiß aber zu schnell, wo der Hase langläuft und Ist eventuell enttäuscht. Während Gelegenheitsleser vielleicht den absoluten Nervenkitzel erleben, wo erprobte Leser nur noch müde gähnen … ;o)

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