BLOGAKTION: Montagsfrage – Spoiler

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Jede Woche stellt Svenja von Buchfresserchen eine neue Frage, die innerhalb der nächsten 7 Tage, also nicht zwingend montags, beantwortet werden kann. Diese Woche geht es um folgende Frage, eingereicht von Jemima:

„Wurdest du schonmal gespoilert? Hast du wegen eines Spoilers ein Buch mal nicht zu Ende gelesen?“

So, nach vier Überschwemmungen in nicht mal einer Woche, melde ich mich nach den Unwettern mit der Montagsantwort am Dienstag zurück …

Gespoilert wurde ich schon desöfteren, vor allem bei Filmen und Serien passiert das alle Nase lang. Und: Ich hasse es! Wer es wagt, darf sich auf blaue Flecken einstellen … ;o)

Auf Bücher bezogen, würde es mich allerdings nicht davon abhalten, den jeweiligen Titel dennoch zu Ende zu lesen. Bei bestimmten Genres, da fallen mir vor allem Krimis und Thriller ein, beeinträchtigen Spoiler natürlich das Leseerlebnis immens. Aber auch bei einem Titel wie beispielsweise Jeden Tag ein bisschen mehr von Louisa Reid, hätte ein Spoiler die Gesamtwirkung der Geschichte auf jeden Fall verändert und das Buch hätte mir nicht mehr auf diese besondere Art den Teppich unter den Füßen wegreißen können.

Allgemein lese ich auch keine kompletten Rezensionen zu Büchern, die ich auf jeden Fall auch noch lesen will. Erstens möchte ich unvoreingenommen an die Lektüre gehen und zweitens markiert nicht jeder Rezensent verfängliche Aussagen als Spoiler oder verrät sogar unabsichtlich während seiner Wertung den ein oder anderen Punkt der Story. Mitunter lese ich aber das Fazit, was insbesondere dann vorkommen kann, wenn Zeit ohnehin Mangelware ist und ich sie nicht mit einem Reinfall vergeuden will. Sollten mich Cover und Inhaltsbeschreibung verlocken, das Buch aber weit mehr als 500 Seiten haben, schaue ich auch mal bewusst in Rezensionen des Originals. Damit spoilere ich mich selbst, aber bewusst. Kommt allerdings auch nur selten vor. Zuletzt betraf es Smoke von Dan Vyleta und nach all den ernüchterten Feedbacks, war die Selbstspoilerung hierbei eine durchaus zeiteinsparende Angelegenheit. ;o)

Wie seid ihr Spoilern gegenüber eingestellt – Freund oder Feind?

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BLOGAKTION: Follow Friday ~ Favoriten der Herbstprogramme

ffbyfw_logoVon Sonja von A Bookshelf Full Of Sunshine ins Leben gerufen, von FiktiveWelten mit neuem Logo fortgeführt. 

Die BlogAktion dient der munteren Kommunikation unter Bloggern, einem guten Netzwerk und soll vor allem Spaß machen. 

Laufzeit der Frage: Freitag bis Donnerstag. Regeln. Keine Anmeldung nötig.

 

[FF-34] Eure Tipps aus den Herbstprogrammen der Verlage – worauf freut ihr euch schon?

Guten Morgen meine lieben Weltenbummler!

Auch diese Follow Friday Frage stelle ich nicht ganz uneigennützig …
Da uns die Unwetter in den letzten Tagen ungemein auf Trab halten – eine Überschwemmung ist noch nicht beseitigt, kommt schon die nächste dazu – hatte ich weder Gelegenheit noch Muße, mich nach stundenlangem Wasserschippen an den PC zu setzen und mit den aktuell eingestellten Herbstprogrammen der Verlage auseinanderzusetzen. Ihr werdet gemerkt haben, dass es hier deutlich stiller ist als üblich. Wie ich aber euch liebe Buchmenschen dort draußen kenne, habt ihr schon den einen oder anderen Titel ins Auge gefasst. ;o)

Dann lasst mal hören bzw. lesen, welche Bücher ich mir genauer ansehen sollte. Welche Titel müssen ganz einfach sein? Und worauf freut ihr euch schon ganz besonders?

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REZENSION: SCAR ~ Jack Ketchum / Lucky McKee

Titel: SCAR
Autoren: Jack Ketchum, Lucky McKee
Seitenzahl:
336 Seiten
Erschienen: April 2017
Preis: 14.99 EUR
ISBN: 978-3-453-67717-3
Verlag: Heyne

Mit elf Jahren ist Delia Cross bereits ein gefeierter Fernsehstar – aber nicht glücklich. Ihre Mutter ist von krankhaftem Ehrgeiz getrieben. Ihr Vater dem Alkohol verfallen. Ihr Bruder von Eifersucht zerfressen. Einzig der Familienhund Caity hält immer treu zu ihr. Dann droht ein tragischer Unfall, Delias Karriere für immer zunichtezumachen. Doch sogar ihre Narben werden gegen ihren Willen vermarktet. Bis sie beginnt, sich zu wehren … (Inhalt + Cover © Heyne)

Rezension:

In Familie Cross gibt Mutter Patricia, kurz Pat, den Ton an. Dies bekommt vor allem die inzwischen elfjährige Delia zu spüren. Schon von Geburt an wahnsinnig fotogen und mit einem strahlenden Lächeln gesegnet, sieht Pat in der Tochter ihren großen Traum von Ruhm und Reichtum erfüllt. Im Gegensatz zu ihrem Zwillingsbruder Robbie, geht Delia nicht auf eine normale Schule und hat kaum Kontakt zu Gleichaltrigen. Mit Gesangs- und Tanzunterricht ist sie für alle Eventualitäten auf der Karriereleiter gewappnet. Von früh bis spät wird sie von ihrer Mutter zu Anproben, Vorsprechen, schließlich Fotoshootings und Dreharbeiten geschleift. Während sich Pat im Erfolg ihrer Tochter bestätigt sieht, erfüllt sich Vater Bart vom eingenommenen Geld kostspielige Wünsche. Robbie verschwindet im Schatten seiner selbst, einerseits froh über gewisse Freiheiten, andererseits doch eifersüchtig auf die Aufmerksamkeit, die seiner Schwester stets widerfährt. Plötzlich wird das Leben der Familie auf den Kopf gestellt! Ein schrecklicher Unfall kostet Delia fast das Leben, wäre nicht Caity zu Hilfe geeilt. Der Australian Cattle Dog und Delia sind ein Herz und eine Seele. Nun mehr denn je. Delia muss zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen, ihr Gesicht bleibt jedoch für immer entstellt. Kein Grund für Pat, die Flinte ins Korn zuwerfen – jetzt erst recht …

JACK KETCHUM und LUCKY MCKEE sind ein eingespieltes Team. Was bei BEUTERAUSCH funktioniert hat, bestätigt sich einmal mehr mit SCAR. Lebendiges Kopfkino garantiert!

Die dramatische Geschichte von Delia und ihrem Hund erstreckt sich über achtzehn Kapitel, eingebettet in Pro- und Epilog. In drei Teilen erleben wir das familiäre Miteinander vom glorreichen Aufstieg, über die unerwartete Wende bis zum bitteren Untergang. Drei Akte subtilen Horrors und psychologischer Hochspannung.  Erzählt wird in dritter Person Singular aus wechselnden Perspektiven. Für den Leser ergibt sich ein allumfassendes Bild: Die Mutter, die eins ihrer Kinder auf Teufel komm raus vermarktet und das andere durch Gleichgültigkeit fast schon seiner Existenz beraubt. Der Vater, der sich der Missstände bewusst ist, seinen Kummer jedoch in Alkohol ertränkt und purem Luxus frönt. Der Sohn, der zwischen Missgunst und Geschwisterliebe schwankt. Die Tochter, die trotz alledem eine starke Persönlichkeit entwickelt und schließlich der Vierbeiner, der weit mehr ist, als nur bester Freund des Menschen. Die Charaktere wirken sehr authentisch, vereinzelt ist man ihnen unglaublich nah. Während der Lektüre kommt es zu ergreifenden Momenten, die tief bewegen, mitunter erschrecken oder sogar zu Tränen rühren. Grausam ist vor allem, dass die Ereignisse mit wenigen Abstrichen ebenso Realität sein könnten. Zum Abschluss kommt es zu einigen blutrünstigen Szenen, derer das Buch in der Form eigentlich nicht bedurft hätte. Nichtsdestotrotz ist der Titel für all jene ein Highlight, denen Empathie nicht allzu fremd ist.

SCAR erscheint als hochwertiges Paperback bei Heyne Hardcore. Das matt gehaltene Cover ziert eine Puppe. Und nichts Anderes ist die Elfjährige für ihre Mutter. Ein Riss durchs Gesicht steht stellvertretend für Delias Entstellung nach dem tragischen Unfall. Besonders wirkungsvoll ist darüber hinaus das Auge in glänzendem Spotlack. Es gibt der Puppe etwas Lebendiges. Insgesamt ein überaus passendes Motiv! Im Anhang listet ein Werkverzeichnis alle von JACK KETCHUM im Wilhelm Heyne Verlag erschienenen Titel.

Fazit:

SCAR ist kein Horror im herkömmlichen Sinne, sondern vielmehr psychologische Spannung vom Feinsten. JACK KETCHUM und LUCKY MCKEE verweisen auf Abgründe einer vermeintlichen Familienidylle und setzen dem eine tiefe Verbundenheit zwischen Mensch und Tier entgegen. Eine erschreckende Geschichte, die zu Herzen geht!

Weitere Rezensionen auf:

In Büchern leben

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Zeit für neue Genres

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REZENSION: Katzen in Japan ~ Alexandre Bonnefoy

Titel: Katzen in Japan
Fotograf: Alexandre Bonnefoy
Illustrator: Delphine Vaufrey
Seitenzahl: 240 Seiten
Erschienen: September 2015
Preis: 9.99 EUR
ISBN: 978-3-943105-33-9
Verlag: Edition Reuss

Katzen in Japan ist ein packender Bildband des französischen Fotografen Alexandre Bonnefoy, der die Felltiger im urbanen Lebensraum in sensationellen Momentaufnahmen porträtiert hat. Alles ist echt. Man bemerkt sofort das besondere Gespür, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Ob mitten im urbanen Dschungel von Tokio, in der Behaglichkeit eines Katzencafés, schlafend auf einem Stapel Holz auf dem Lande oder auf frischen Fisch wartend am Hafen – von Okinawa bis Hokkaido, man trifft einfach überall auf Katzen in Japan. Neben den vielen Fotos ist der Bildband zusätzlich noch mit zahlreichen Zeichnungen zauberhafter Katzen von Delphine Vaufrey liebevoll illustriert. (Inhalt + Cover © Edition Reuss)

Link zur Rezension: Katzen in Japan ~ Alexandre Bonnefoy

Meine ausführliche Exklusiv-Rezension auf dem Portal der Leser-Welt betrachtet folgende Eckpunkte:

# Umsetzung, Verständnis und Zielgruppe

# Aufmachung des Buches

Fazit: „Katzen in Japan – Eine Reise durchs Land der Schmusetiger“ eignet sich vor allem für Katzenfreunde und Japaninteressierte. Alexandre Bonnefoy gewährt authentische Einblicke in das Leben vor Ort. Dementsprechend enthält dieser Bildband auch Aufnahmen, die zu Herzen gehen. Niedliche Illustrationen von Delphine Vaufrey lockern die Schwermut etwas auf. Alles in allem ein informatives Buch, das die Augen vor dem Ernst des Lebens nicht verschließt.


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BLOGAKTION: Follow Friday ~ eReader

ffbyfw_logoVon Sonja von A Bookshelf Full Of Sunshine ins Leben gerufen, von FiktiveWelten mit neuem Logo fortgeführt. 

Die BlogAktion dient der munteren Kommunikation unter Bloggern, einem guten Netzwerk und soll vor allem Spaß machen. 

Laufzeit der Frage: Freitag bis Donnerstag. Regeln. Keine Anmeldung nötig.

 

[FF-33] Welchen eReader nutzt du? Oder warum nutzt du keinen?

Guten Morgen meine lieben Weltenbummler mit oder auch ohne eReader!

Zugegeben, die heutige Follow Friday Frage stelle ich nicht ganz uneigennützig. Damit sich dennoch alle beteiligen können, dürfen natürlich auch diejenigen zu Wort kommen, die bisher oder generell dem digitalen Lesen abgeneigt sind. ;o)

Hintergrund meiner Frage: Ich bin auf der Suche nach einem neuen eReader und kann mich einfach nicht entscheiden … Bisher hantiere ich mit einem Kindle Fire HD, kurz KFHD. Das erste Modell, dass auf dem Amazonas schwamm. Will heißen, als Tablet durchaus nicht zu verachten, als eReader aber ungeheuer schwer. Da das Gerät inzwischen in die Jahre gekommen ist und selbst als Tablet durch Alternativen überholt wurde, suche ich nun einen allgemeintauglichen eReader, der mich rundum glücklich und vor allem auch unterwegs Spaß macht. Anforderungen wären beispielsweise Flexibilität, also Onleihe-tauglich, für Netgalley und Verlagsangebote nutzbar, weitestgehend Shop-unabhängig, natürlich leicht und bei Sonnenlicht ohne Spiegelungen lesbar. Das Display sollte nicht allzu klein sein und die Helligkeit manuell anpassbar. Der Akku darf ruhig einige Tage halten. Habe ich etwas Gravierendes vergessen? Momentan tendiere ich zum Tolino 4HD, kann aber nicht einschätzen, ob dies die beste Wahl wäre … Also frage ich Menschen, die sich damit auskennen – euch! :o)

Was habt ihr für Geräte, welche Vor- und welche Nachteile haben sie im regelmäßigen Gebrauch?

Alternativ:
Warum hältst du trotz Trend zum digitalen Leseerlebnis an Papier fest?

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